Hydroponische Pflanzenzucht

Hydroponik ist eine Technik der Pflanzenzucht, die nicht auf Erde und in Form der Ernährung der Pflanzen über Aufnahme von Nährstoffen aus der Erde stattfindet. Statt dessen benutzt man ein Substrat, das an sich neutral und so gut wie nährstofflos ist.

In diesem Substrat wurzeln die Pflanzen, außerdem, je nach Art des Substrats, werden Nährstoffe oder Flüssigkeit bzw. bestimmte Komponenten mehr oder weniger im Substrat gespeichert. Beispiele sind Steinwolle, Perlite, Hydrocorrels (Blähtonkugeln) oder Kokosfaser.

Das Substrat wird entweder kontinuierlich, intervallweise oder in Form einer beliebigen automatisierten oder manuellen Weise mit Nährstoffen versorgt.

Ein typischer Aufbau ist z.B. eine Nährstoffwanne aus der mit Hilfe von Pumpe, Schläuchen und Tropfern die Nährstofflösung in die Steinwollwürfel gepumpt wird oder von oben auf das Substrat getropft wird. Dabei staut sich die Lösung nicht, sondern fließt durch das Substrat und die Wurzeln hindurch bzw. benetzt diese und der Überschuss tropft dann unten aus dem Anbaubereich und wird wieder aufgefangen, um wiederum hochgepumpt zu werden. So werden durch die Verwendung lockerer Substrate und Drainagelöcher sowohl Staunässe und Überdüngung als auch Verschwendung verhindert.

Eigentlich ist die Hydrokultur vor allem für große Anbauvorhaben gedacht, die fast vollkommen durchautomatisiert sind, inzwischen kann aber auch der Indoor Grower von einfachen, praktischen und kompakten Komplettsystemen profitieren, die auf kleinem Raum optimale Ausbeute ermöglichen.

Indoor Growing Deutsch: